Man wendet sich an den Schriftsachverständigen, wenn ganz bestimmte Fragen zu klären sind.
Häufigere Fragestellungen -
Unterschriften, Testamente
und mehr
• Ist die Unterschrift echt oder gefälscht?
• Zeigen sich Hinweise auf den
Missbrauch einer
Blankounterschrift?
• Stammt das
Testament
in allen Teilen
eigenhändig vom Erblasser?
• Kommt eine bestimmte
Unterschrift
als
Fälschungsvorlage in Betracht?
• Wurde der gesamte Text in einem Zuge
geschrieben?
• Hat der Verdächtigte den anonymen / pseudonymen Brief gefertigt?
• Sind bestimmte Teile der Quittung später hinzugefügt worden?
• Kamen trotz gleich aussehender Schreibmittel mehrere Schreibgeräte
zum Einsatz?
• Kann die
Handschrift
durch Krankheit verändert worden sein?
• Liegt ein Original oder eine Farbkopie vor?
• Mit welchem Schreibmittel / Schreibgerät ist die Schrift gefertigt
worden?
Seltenere Fragestellungen
• Wie ist der genaue Wortlaut des
Testament
s?
• Gibt es Anhaltspunkte für Alkohol- oder Medikamenteneinwirkung auf den
Schreibvorgang?
• Welche Rückschlüsse lässt die Schrift auf die Schreibunterlage zu?
• In welcher Reihenfolge wurden die Quittungen ausgeschrieben?
• Passen bestimmte Risskanten eindeutig zueinander?
• Entstammt ein Blatt einer ganz bestimmten Position innerhalb eines
gelochten / gestanzten Papierstapels?
• Sind Teile der Schrift entfernt worden?
• Wie lautete die Schrift vor deren Tilgung?
• Kann man eine Handschrift lesbar machen, wenn sie sich auf ein
Unterlageblatt durchgedrückt hat?
• Ist die Schrift datumsecht oder wurde sie früher / später gefertigt?
• Wurde die Maschinenschrift vor oder nach der
Unterschrift
zu Papier
gebracht?
• Erfolgte das Falten des Papiers vor oder nach dem Beschriften?
• Wurde chemisch oder mechanisch getilgt?
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